Deutschunterricht anno 2001 – Ein Referat zum Thema Hacking
by k41 on Jun.18, 2011, under Allgemein
Hab ich eben beim Daten-Aufräumen gefunden. Ich glaub das war so 7. Klasse / anno 2001 (der genaue Zeitstempel der Datei ist leider verloren gegangen). Ich erinnere mich noch daran, dass ich damals meine Neigung zum Überziehen von Vorträgen entdeckt habe (und an alle Personaler die das hier evtl. lesen: An dem Problem hab ich gearbeitet und es klappt jetzt besser mit dem Überziehen
) . Mit Fragen und allem drum und dran hat das ganze 3 Schulstunden gedauert (immerhin wollte die Klasse das lieber zu ende Hören als ne Doppelstunde Geschichte ). Und dabei hatte ich nur 4 Folien! nichts im Vergleich zu den heutigen Power Point Schlachten aber damals gab’s keine Beamer da musste der Laserdrucker und echte Folien ran. Jedenfalls sehr amüsant aus heutiger Sicht wie ich das damals alles sah:
— Datei hacking.html (ja das war damals voll toll dass ich ein Referat nicht in Word sondern in HTML zusammengebastelt hab, mittlerweile verwend ich dann doch lieber TeX, da ich das Zitieren ernster nehme ) —
Warum habe ich dieses Thema gewählt ?
Hacken ist ein Thema, welches uns alle betrifft, ob wir uns für Computer interessieren oder nicht. Werfen wir zunächst einen Blick auf Systeme, die heutzutage von Computern abhängig sind:
- Transportsysteme
- Finanzdaten und Überweisungsysteme
- Systeme zu Kreditkartenverarbeitung
- das öffentliche Telefonnetz
- Notrufnummern wie etwa 110
- Luftleitsysteme
- Systeme zur Speicherung und Übertragung von Patientendaten
- Systeme zur Zahlungsabwicklung
- Systeme für den Verkauf von Reisefahrkarten
- Mobilfunknetze
- Satelieten
- Wasserversorgungssysteme
- Banken
- Regierungsdienste
- Das Internet
Jetzt stellen wir uns einfach mal vor was passiert, wenn ich in all diese Computersysteme eindringen könnte. Was könnte ich mit dieser Fähigkeit anstellen ?
Ich könnte z.B die Krankengeschichte einer beliebigen Person ansehen. Ich glaube allein das würde nicht jeden gefallen, doch die Sache geht noch weiter: Ich könnte Geld von euren Konten abheben oder im Telefonnetz rumspielen. Was würdet ihr z.B sagen wenn ich für euren Telefonanschluss eine Gebühr von 10EUR pro Einheit konfigurieren würde. Oder ich würde den Anschluss einfach ganz abklemmen. Ich könnte mir selbst Fahrkarten austellen oder der Schule den Strom abdrehen. Mit anderen Worten: Ich könnte euch allen ganz schön auf den Geist gehen. Die Sache geht leider noch weiter: Ich könnte eure Krankengeschichte derart verändern, das ihr aufgrund einer Fehlbehandlung krank würdet oder sogar getötet werdet. Außerdem könnte ich die Flughafenleitsysteme beeinflussen, um zu versuchen Flugzeuge zusammenstoßen zu lassen. Und all das könnte ich tausende von Kilometern entfernt gemütlich von zu Hause aus verursachen.
Glücklicherweise habe ich diese Fähigkeiten nicht. Aber wie zahlreiche Hacker und Cracker bewiesen haben ist all dies schon lange keine Zukunfsvision mehr:
- Im Januar 1999 stahlen Hacker 485.000 Kreditkartennummern und versteckten diese auf der Webseite einer amerikanischen Regierungsbehörde.
- Im März 1997 griff ein schwedischer Cracker ein Notrufsystem in Florida und deaktivierte es. Elf Länder waren betroffen. Der Cracker hielt die Operatoren zum Narren indem er sie miteinander verband.
- Ebenfalls im März 1997 knacke ein Teenager im amerikanischen Bundesstaat Massachusetts das Netzwerk eines Flughafens. Während des Angriffs waren der Kontrollturm und die Kommunikationseinrichtungen sechs Stunden lang außer Gefecht gesetzt. Zum Glück wurden die Flugzeuge rechtzeitig auf einen anderen Flughafen umgeleitet, da es nicht mehr möglich war auf dem Flughafen zu landen.
Leider sind Informationen über solche Angriffe schwer zu bekommen, da die entsprechenden Stellen solche Vorfälle möglichst geheimhalten wollen. Auch bei den Regierungen sieht es nicht gerade rosig aus:
- 1994 verschafften sich Cracker Zugriff auf ein Waffen-Forschungslabor im Staat New York. Zwei Tage lang hatten sie Zugriff auf geheime Regierungsinformationen
- am 18.09. 1996 übernahm ein Cracker die Kontrolle über die Website der CIA (www.cia.gov) und ersetzte die Begrüßungsgrafik durch ein neues Bild auf dem zu lesen stand: “The Central Stupidy Agency” (Die Zentrale Dummheits Agentur)
- am 17.08.1996 präsentierten Cracker auf der Site der amerikanischen Justizministeriums ein Foto von Adolf Hitler als Generalstaatsanwalt der Vereinigten Staaten .
- Im April 1998 knackte eine Gruppe namens “Masters of Downloading” das DISN (Defense Information Systems Network, Netzwerk der Verteidigungssysteme) welches beispielsweise wichtige Militärsatelliten steuert. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete:
Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums sagten, dass die entwendete Software DEM (DISN Equipment Manager, DISN-Inventarverwaltung) der Schlüssel zum amerikanischen Netzwerk für GPS-Militärsatelliten sei; Die Software werde beispielsweise benutzt, um Ziele von Raketenangriffen exact festzulegen , Truppen zu lenken und Bedingungen am Bodenfestzustellen (nachzulesen unter http://www.news.com/NEWS/Item/0,4,21357.html) - Im Februar 1998 wurden wichtige Hosts des Pentagon geknackt. Diese Angriffe wurden von den Behörden als “die bestorganisierte und systematische Attacke” bezeichnet, die je gegen ein militärisches Netzwerk initiert wurde. Der israelische Teenager Ehud Tenenbaum hatte sein vorgehen meisterlich geplant. Breichten zufolge leitete er zwei kalifornische Teenager an und zeigte ihnen verschiedene Möglichkeiten, um die Sicherheitsmaßnahmen des Pentagons zu umgehen. Natürlich setzten diese dieses Wissen sogleich in die Tat um. Glücklicherweise enthielten keine der betroffenen Rechner geheime Daten, aber allein die Tatsache das selbst das Pentagon nicht in der Lage ist seine Computer vor Angriffen zu schützen ist erschreckend.
Natürlich hört sich das alles so unwirklich und unglaublich an, aber leider ist die alles passiert und dokumentiert. Wer Lust hat sich ein paar gehackte Regierungseiten anzusehen kann das aufwww.attrition.org tun. Diese Seite führt eines der umfangreichsten und aktuellsten Archive durch Hacker verunstalteter Websites.
Der Grund warum ich heute dieses Referat halte ist weil ich euch bewusst machen möchte das Computer nicht nur tolle Spielzeuge, sondern auch ein echtes Sicherheitsrisiko sein können und das man ihnen nicht blind vertrauen sollte. Die nächste Frage die sich sicherlich stellt ist:
Warum können Computer gehackt werden
Ich denke das Hauptproblem ist der Computer an sich:
Manche Leute glauben das Computer sehr schlau sind. Auf ihre Art sind sie das auch. Alledings nicht auf menschliche sondern auf technische Art. Ich will damit sagen dass ich den Computer für die intelligenteste Maschine halte die auf diesen Planeten existiert. Aber eine entscheidende Sache fehlt dem Computer:
Er ist nicht in der Lage eigenständige Gedanken zu fassen, eine ihm unbekannte Situation intuitiv richtig einzuschätzen oder auf irgendwas unerwartetes zu reagieren.
Das liegt daran das ein Computer ein Programm abarbeitet. Nehmen wir z.B einen Taschenrechner: Am Computer ist ein Taschenrechner ein Programm welches eine Eingabe, nämlich die Rechenaufgabe , erwartet, sie ausrechnet und das Ergebnis anschließend ausgibt. Nur was passiert wenn ich ihm anstatt der erwarten Rechenaufgabe z.b “Test” eingebe. Wenn der Programmierer diesen Fall vorgesehen hat, antwortet der Computer-Taschenrechner mit “ERROR”. Falls dies aber nicht der Fall ist stürzt das Programm ab d.h. es wird plötzlich beendet. Nicht einmal einem 6 Jährigen würde so etwas passieren, er wüsste sofort, dass “TEST” keine Rechenaufgabe ist und würde mich fragen warum ich ihm so eine unsinnige Aufgabe gegeben habe. Natürlich ist die Kunst einen Taschenrechner zum Abturz zu bringen noch kein Hacken, aber es zeigt wo der Mensch dem Computer überlegen ist.
Diese Überlegenheit ausnutzen um den Computer dazuzubringen Tür und Tor zu öffnen, das ist Hacken.
Natürlich gehört noch einiges an technischen Wissen dazu aber alles Hacken baut auf diesem Grundsatz auf.
Welche Arten von Angreifern gibt es?
- Script Kids- Die größte Bedrohung? Der zur Zeit häufigste und erfolgreichste Typ des Hackers ist das Scriptkid. Das liegt daran das es sich hierbei nicht um erfahrene Hacker handelt, sondern Leute, die im Internet die zahlreichen Hackertools(Programme, die Computer automatisiert angreifen) suchen und ausführen, die von erfahrenen Hackern programmiert wurden. Aufgrund ihrer unbarmherzigen Ausdauer stoßen sie früher oder später auf einen schlecht gesicherten Computer und richten dort erheblichen Schaden an. Script Kids sind bei “echten” Hackern und Sicherheitsexperte ziemlich unbeliebt, denn sie sind mehr als jeder andere Hackertyp darauf erpicht größtmöglichen Schaden anzurichten.
- Black Hats – die Bösen
- White Hats – die Guten
Black Hats haben in der Regel viel Ahnung von Computern, Programmierung sowie Netzwerksicherheit; sie nehmen sich Zeit und wählen bestimmte Ziele aus bestimmten Gründen als Zielobjekte aus. Black Hats sind sie Leute die Hackertools schreiben, Sicherheitslücken in bekannten Programmen suchen, und ihr Wissen unter gleichgesinnten Austauschen. Sie reden nicht oft über ihre Kenntnisse oder ihre Aktivitäten. Black Hats schließen sich häufig zu Hackergruppierungen zusammen.
White Hats sind oftmals Sicherheitsfachleute, die ihr Hackerwissen nutzen um Programme Sicherheitstechnisch zu verbessern und Systeme sicherer zu machen. Viele von ihnen sind ehemalige Black Hats.
Der Angriff
Auch für das Hacken gilt der Satz: “Viele Wege führ’n nach Rom”. Im Klartext heißt das das es verschiedenen Angriffsmuster gibt. Nur die geschickte Kombination und unnormale Variation dieser Angriffsmuster führt zum Erfolg. Außerdem stoßen wir auf ein Problem: Nehmen wir mal an ich wäre ein Hacker und hätte eine ziemliche Wut auf Herrn K(Mein Klassenlehrer) weil ich eine 6 in Deutsch geschrieben habe. Da bietet es sich doch an dem lieben Herrn K einen Denkzettel zu verpassen. Nun weiß ich das Herr K gerne im Internet surft. Was ich aber nicht weiß ist seine IP-Adresse, eine aus 4 mal 3 durch Punkten getrennte Erkennungsummer um einen Computer unter den Milliarden von Computern die im Internet sind zu identifizieren und mit ihm Kontakt aufzunehmen. Jedesmal wenn man sich ins Internet einwählt bekommt man eine Ip-Adresse von seinem Provider zu gewiesen. Natürlich gibt es auch feste Adressen, aber ich glaube nicht das Herr K eine Standleitung hat. Nun wie sieht die Lösung des Problems aus? Zum einen würde ich erstmal versuchen über Suchmaschinen alles über ihn erfahren was er so im Netz verbreitet hat. Eine sehr gut geeignetes Programm ist z.B Copernic 2000 Basic. Mit etwas Glück erfahre ich einiges über sein Surfverhalten und in vielen Fällen seine Email Adresse oder noch besser seine ICQ Nummer (ICQ ist ein Dienst um seine “Freunde” im Internet schnell zu finden um mit ihnen Kontakt aufzunehmen) wenn er eine hätte. Ihr seht, indem ihr euren Namen und eure persönlichen Informationen ins Internet stellt, erleichtert ihr Hackern die Arbeit. So jetzt nehmen wir einmal an ich würde Herrn K bitten mir eine Email zu schicken. Nehmen wir außerdem an er würde es tun. Die meisten sehen in einer Email nur eine Textbotschaft. Aber wenn man den sog. Header betrachtet kommt folgendes ans Licht:
Received: from [193.168.128.42] (helo=psmtp2.dnsg.net) by mx09.web.de with smtp (WEB.DE(Exim) 4.75 #2) id 17i7Dh-0001al-00 for kai.weide@web.de; Fri, 23 Aug 2002 07:42:53 +0200 Received: (qmail 28344 invoked from network); 23 Aug 2002 07:39:56 +0200 Received: from kssl-d9b8ccb4.pool.mediaways.net (HELO oemcomputer) (217.184.204.180) by psmtp2.dnsg.net with SMTP; 23 Aug 2002 07:39:56 +0200 Message-ID: <000d01c24a66$9e56bf40$b4ccb8d9@oemcomputer> From: "***" <***@***> To: kai.weide@web.de Subject: *** Date: Fri, 23 Aug 2002 07:33:13 +0200 MIME-Version: 1.0 Content-Type: multipart/mixed; boundary="----=_NextPart_000_0009_01C24A77.56D72860" X-Priority: 3 X-MSMail-Priority: Normal X-Mailer: Microsoft Outlook Express 5.50.4133.2400 X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V5.50.4133.2400
Übersetzt bedeutet es der Absender hat am 23 Aug 2002 um 07:33:13 mit der IP Adresse 217.184.204.180 die Email verschickt. Es geht aber noch weiter anhand des Namens kssl-d9b8ccb4.pool.mediaways.net lässt sich ableiten das er sich von einem Telefonanschluss aus Kassel eingewählt hat und debitel als Provider hat. Anhand der Aussage X-Mailer: Microsoft Outlook Express 5.50.4133.2400 weis ich das er Windows als Betriebssystem verwendet das Outlook Express, welches wegen für seine Angewohnheit Viren automatisch auszuführen bekannt ist. Microsoft sei dank! Ziehmlich interessant was man mit einer Email noch so verschickt. Wenn das Herr K wäre bräuchte ich nur noch einen guten Virus runterladen und an seine Email Adresse schicken, die Absender Adresse wird nätürlich gefällscht. Dank Outlook Express kann Herr K seine gesammten Daten schonmal als gelöscht betrachten. Andereseits, wieso sollte ich ihn so einfach davonkommen lassen ? Und hier kommen wir zu den Trojanern. Ihr kennt sicherlich alle die Geschichte von Trojanischen Pferd. Der Äquivalent der Computerwelt verhält sich genauso. Ich schicke das Programm einfach an Herrn Ks Email Adresse. Dank Outlook Express wird das Trojanischer Pferd automatisch gestartet ohne das Herr K peilt was Sache ist. Unbemerkt nistet es sich im Windows ein. Jedesmal wenn Herr K online geht schickt dieses freundlich Pferdchen sein IP-Adresse an mich. Aber es kommt noch besser: Wenn ich die Ip-Adresse in mein Trojaner-Steuer-Programm eingebe kann ich Herrn Ks Rechner fernsteuern wie ich Lust habe. Ich könnte mir jede beliebige Datei seiner Festplatte runterladen, seine Passwörter mitschneiden, oder seinen Rechner einfach mal abstützen lassen, wie ich gerade Lust habe. Ziehmlich grausige Vorstellung. Ich hoffe ihr traut euch noch Emails zu verschicken, denn solange nur Programme ausführt die ihr erwartet und nicht Microsoft Outlook als Email Programm verwendet kann euch in dieser Hinsicht nichts passieren. Anschließend möchte ich euch noch etwas über die verschiedenen Angriffsmethoden erzählen. Hier eine Übersicht typischer Hacker Attacken:
- DoS Attacken (Denial of Service)Das Ziel von DoS Attacken ist es die Verfügbarkeit von Diensten wie z.B einer Webseite oder eines Chat zu verhindern indem man ihn blockiert, zu Absturz bringt, oder am besten noch gleich den ganzen Computer zum Absturz bringt .Letzteres wird in der “Hackersprache” übrigens “Nuken” genannt. Bei den DoS Attacken finden wir unseren Grundsatz wieder, es geht darum einem Computer-Programm das vom Netzwerk aus verfügbar ist mit vielen unerwarteten unsinnigen Daten zu zumüllen das es mit der Verarbeitung nicht hinterher kommt und der Dienst für andere Computer solange nicht zur Verfügung steht bis die Attacke beendet wird. Das war noch der beste Fall. Meistens kommt das Programm schon nach kurzer Zeit nicht mehr zurecht uns stürzt ab. Im schlimmsten Fall bring es den ganzen Computer zum Absturz. Eine andere Methode besteht darin dem Programm hunderttausende von Verbindungsanfragen mit einer gefälschten nicht existierenden Absenderadresse zu schicken. Ein Programm kann nur eine begrenzte Anzahl von Verbindungen annehmen und bis es rausgefunden hat das die Absenderadresse nicht existiert dauert es meist eine Weile und da ein Computer nicht eigenständig lernen kann, sucht er für jede Anfrage einen nicht exiestierenden Computer.DoS Attacken können von einem oder mehreren Rechnern ausgeführt werden.
- Exploits Ein Exploit nennt man, eine absichtlich erzeugtes Fehlverhalten in einem Programm, mit dem man Zugriff auf einem anderen Rechner erhält. Auch Exploits erfolgen nach der Grundregel: man beieinflusst das Programm durch fehlerhafte Eingaben so geschickt das es einem Zugriff auf den Fremden Rechner gibt
- Sniffing ist eine Art Lauschangriff. Ein Sniffer ist ein Programm welches den gesammten Datenfluss mitschneidet der über den Betreffenden Computer läuft um unverschlüsselt Übermittelte Passwörter zu bekommen.
- Kennwortknacker sind Programme die solange rumprobieren bis sie das richtige Kennwort gefunden haben. Bei einem Programm welches 300.000.000 Möglichkeiten pro Minute testet kann man schlecht gewählte Passwörter in kurzer Zeit knacken. Außerdem gibt es noch sog. Wörterbuch Attacken d.h das Programm hat eine Liste mit Wörtern die gerne als Passwort verwendet werden und testet jedes durch. Es ist unglaublich in wie vielen Fällen man Erfolg hat.
Quellenangaben
Den Großteil an Informationen dieses Referates habe ich aus dem Buch “The New Hackers Guide” von Anonymus gewonnen. Die deutsch Übersetzung ist im Markt und Technik Verlag unter der ISBN 3-8272-591-2 erschienen. Ansonsten habe ich vieles aus dem Internet.
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Ok zugegeben die Quellenangaben sind ‘nen Witz aber schließlich war ich noch ein Kind, ich hieß nicht Guttenberg und vor allem war es keine Dissertation
! Abgesehen davon: Der Lehrer fand’s in Ordnung (ok das zählt nicht…)
Kulturstall Deute – Holzers Peepshow
by k41 on Jun.18, 2011, under Allgemein
Nachdem ich gestern das Vergnügen hatte mal wieder ein Theaterstück der Laien-Theatergruppe aus Deute zu besuchen hier eine kurze Zusammenfassung:
Das Stück handelt von einer mehr oder weniger normalen Bauernfamilie, die auf einer Alm in einem antiquiert wirkendem Mehr-Generationen Haushalt wohnt. Arbeit gibt es für Bauern kaum noch und das Leben der anderen Menschen hat sich in die Stadt verlegt. So ist das mit der Urbanisierung. Dennoch interessieren sich einige Touristen sehr für das so “natürliche” Leben der Bauernfamilie. Angeregt durch einen windigen Geschäftsmann beschließt die Familie daher ihr Privatleben im Sinne einer Art Peepshow zu kommerzialisieren. Und die Tragödie nimmt ihren – sehr humoristischen – Lauf.
In erster Linie handelt es sich bei dem Stück um eine weitere Gesellschaftskritik bezüglich des Umgang mit dem Privatleben. Einerseits durch die Medien aber andererseits auch durch den Einzelnen. Diverse Medien-Formate angefangen bei Big-Brother, bis hin zu diversen anderen (Pseudo)-Reality-Formaten und vielen mehr werfen zum einen die Frage auf warum das Privatleben einer Person solch eine Faszination auf andere Menschen ausübt. Über diese Frage kann man ausgiebig diskutieren und dabei sehr gerne dazu neigt mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Das Stück Holzers Peepshow thematisiert allerdings eine andere Seite der Problematik: Wie geht es den Menschen dabei ihre Privatsphäre aufzugeben oder gar ihr Selbstbild völlig an Klischees zu orientieren, um fremde Erwartungen zu erfüllen? Verändern sie sich dadurch? Ist es nicht sogar schädlich für die Einzelnen und die zwischenmenschlichen Beziehungen?
Und wie ließe sich eine Kritik besser verpacken als durch eine Menge Humor. Im Fall des Stückes entsteht die Komik durch reichlich Übertreibung der Realität. Durch die verschiedenen Versuche der Familie ihre Privatsphäre interessanter zu gestalten und die Kommerzialisierung zu optimieren nimmt die Show immer groteskere Züge an und provoziert viel Geschmunzel und den ein oder anderen Lacher. Dennoch vergeht einem das Lachen im Nachhinein etwas wenn man erkennt das viele Übertreibungen – in anderer Form als dargestellt – gar nicht mehr so abstrus und weltfremd anmuten.
Das Stück kann wird am 25. bzw. 26.6 noch einmal auf der Freilichtbühne im Stadtpark Gudensberg aufgeführt.
Weitere Informationen findet man unter http://www.deute.de/index.php/kulturstall
Book Review Android Recipes
by k41 on Jun.15, 2011, under Android, Rezensionen
I really enjoy to read and meanwhile work with the Android Recipes book because it is very well structured and useful as a reference book. There are many useful recipes which are needed in the daily life of nearly every Android developer. Moreover the reader is also lead to further more specific problems and possibilities he did not know so far. Furthermore this book does not constrain itself and therefore the reader to specific tools but makes a lot of offers with introducing several tools or libraries and their use for specific tasks. Beside that authors spend a whole chapter in describing the basics of the Android platform which are essential to be understood by each Android developer.
Android Recipes is a cookbook which means it is an analogy to classical food cooking books, which consist of different independent recipes to provide specific solutions for specific problems. For example if I want to know how to roast a steak I open the cookbook and will get a more or less detailed explanation how to do it. Since Android is until now about 4 years available to the developer community another aspect of cook books is to emphasize: they are a collection of best practices and experiences of the authors. Cookbooks are the attempt to stop programmers to reinvent the wheel and save them hours of time to find an optimal solution for specific problems. In the context the quality of a cookbook depends highly on the selection of topics. Good topics are such ones where on the one hand the optimal solution is not easy and on the other hand the problem should be a common problem which is faced often by as many developers as possible.
So what recipes can you find in Android Recipes and how useful are they for the daily life of an Android developer? The recipes of the book are grouped by topic areas like the User Interface, Networking, Device Hardware Access, Data Persistence, System Integration and the creation and usage of libraries which deliver functions to different applications. The recipes themselves are a good mix according to different stages of programming. There a recipes for simple standard tasks which you learn when you start Android programming like creating an user interface via xml. You find also tasks which you will probably need after you are finished with playing around and want program more individualized applications like for example customizing the view and the behavior of user interface controls like Lists. Furthermore you find also some surprises in the recipes like a recipe for providing a individual Java Script API which allows a Website to communicate with your Android application through the browser.
Another aspect is the structure of the book. For every recipe you find a triple consisting of a short problem description, a short description of the proposed way to solve it and lastly the detailed manuel for implementing the solution. Especially the second part where the problem-solving approach is described in a few sentences allows you to determine very fast if the recipe will help you with your problem. Also the solutions themselves are very structured and in my opinion the highlighted text-boxes where important aspects and sticking points are emphasized are very useful.
Also very interesting are the appendix chapters where Android Scripting and the NDK are introduced for further reading and where guidelines are presented which describe aspects of a good app design. Since Android Recipes targets advanced Android developers I really would have appreciated if this guidelines would have got more room than a few pages in the appendix even though they were very good. Personally I would be really happy if the recipes would stress not only the elegant solution of a problem but cover also aspects like performance and especially battery life. But the goal of the book is to bring you a fast and useful solution to Android developers everyday problems. It has not the claim to give you detailed in-depth knowledge.
As a conclusion as supplement to other Android books especially when you often develop with Android and for people who already programmed some basic Android apps and want to go further Android Recipes is a very good buy. Especially for people like me who like to learn with examples. Altogether he book delivers what it promises.
AugmentedCollaborationKS – Meine Bachelorarbeit
by k41 on Feb.04, 2011, under Android, Uni
Die App
findet man hier im Android Market
Funktionen / Bedienung:
Die Anwendung arbeitet generell in einer Listen- und in einer Augmented Reality Darstellung. Zwischen den beiden Darstellungen kann durch Drehen das Telefons gewechselt werden. Hält man es senkrecht erscheint die Liste ansonsten das Kamerabild mit den erweiterten Informationen. Abgesehen vom Objekt anlegen beinhaltet die Liste alle Informationen der Augmented Reality und enthält noch ein paar Filter und Sortierungen.
Es sind 3 Objekttypen vorgesehen:
- Personen: Bibsonomy/Conferator Freunde (was bedeutet, dass man bei Bibsonomy gegenseitig in einer Freund Beziehung ist), sind in der Liste und in der Augmented Reality sichtbar, falls das System per RFID Tag weiß wo sie sich gerade befinden.
- Tags: einzelne Wörter
- Links / Bookmarks: Beliebige HTTP Urls
- Post-Its: Kleine Textnachrichten und Antworten darauf (werden noch implementiert)
Die Bedienung im Augmented Reality Modus lehnt sich sehr stark an der Bedienung einer Kamera an. Man kann Informationen zu einem Objekt abrufen in dem man es in den Fokus (die Mitte des Bildschirms bringt). Die Anwendung zeigt dann den vollständigen Objektnamen und die geschätzte Entfernung an. Betätigt man nun den Kameraknopf (falls das Smartphone einen hat) oder alternativ den Bildschirm durch einen sog. Long Click (einfach 1-2 Sekunden gedrückt halten) werden Zusatzinformationen zum Objekt angezeigt.
Möchte man ein neues Objekt anlegen drückt man die Menütaste. Im erscheinenden Optionsmenü wählt man den entsprechenden Objekttyp. Nun erscheint in der Mitte ein neues Objekt mit dem Namen “neu”. Durch Bewegen des Telefons bringt man es an die gewünschte Position und betätigt analog zum Information abrufen den Kameraknopf oder den Touchscreen. Anschließend wird ein Dialog angezeigt, bei dem um Zusatzinformationen gebeten wird. Speichert man nun ist das Objekt angelegt.
Besonders einfach ist das Anlegen von Links, da sich die Applikation beim Android System als Link Handler registriert. Besucht man z.B. im Browser eine Webseite die man im aktuellen Raum bookmarken möchte brauch man nur im Menü des Browsers “Seitenlink weiterleiten” aufrufen. Anschließend wählt man die AugementedCollaborationKS APP als Empfänger aus und platziert das Objekt.
Gesammelte Daten:
Damit ich für meine Bachelorarbeit Statistiken habe, werden verschiedene Ereignisse getrackt und in der Serverdatenbank gespeichert. Generell gilt dass in der Bachelorarbeit allgemeine Statististiken und Aussagen getroffen werden sollen bezüglich wie die Applikation genutzt wurde und ob eine Nutzung zu Zusammenarbeit erkennbar ist und technische Sachen wie der Energieverbrauch.Selbstverständlich wird es keine Details und schon gar keine namentlichen Nennungen der Tester geben. Die Quelldaten werden vetraulich behandelt. Nachdem die Bachelorarbeit abgeschlossen ist werde ich die Daten löschen und in der Applikation eine Option in den Einstellungen bereitstellen das Tracking komplett zu deaktivieren. Die folgenden Ereignisse werden getrackt:
- Login + Logout am Server
- Starten und Beenden der Applikation
- Abrufen, Anlegen und Löschen von Objekten
- Wenn ein Objekt länger als 2 Sekunden fokussiert wurde
- Positionswechsel von sichtbaren Usern (Sichtbare User sind User die eingeloggt sind oder von User deren authorisierte Freunde eingeloggt sind, also alle Lokalisierungsdaten die vom System abgerufen werden)
- Aufrufen der verschiedenen Dialoge (Anlegen von Objekten, Abruf von Objekten)
Generell beinhalten die Tracking-Messages an den Server die IP Adresse des Clients (um Sessions zu unterscheiden), der Batteriestand (das benötige ich um abzuschätzen wie der Energieverbrauch durch die Anwendung beeinflusst wird), sowie die CPU Zeit die die Anwendung bisher verbraucht hat. Bei Operationen mit Objekten wird das betroffene Objekt geloggt (um z.B. herauszufinden welche Objekte “populär” sind) und beim Login der Benutzername (um Sessions ggf. zu deanonymisieren zu können falls es einen guten Grund dafür gibt).
Dies sind alle Informationen die vom Server gespeichert werden. Sollte jemand Bedenken wegen dieser Datensammlung haben und deswegen lieber nicht am Test teilnehmen wollen möge er mich bitte kontaktieren ggf. lässt sich eine Lösung finden und ich bin auf jeden Tester angewiesen.
Konfiguration:
Im Hauptmenü unter Einstellungen müssen die Bibsonomy (www.bibsonomy.org) Zugangsdaten eingetragen werden, damit die Applikation Zugriff auf die Lokalisierung und den Content in den einzelnen Räumen hat.
Abgesehen davon kann man auch den verwendeten Server und den Port eintragen. In der am 04.02.2011 veröffentlichten Version muss dies noch per Hand gemacht werden, in den späteren Versionen ist der Server per Default eingetragen.
Die Serveradresse lautet: odie.cs.uni-kassel.de. Gehostet wird dieser vom Fachgebiet Wissensverarbeitung der Uni Kassel.
Der Port lautet: 5249
Motorola Milestone “DPI Bug”
by k41 on Nov.14, 2010, under Android, Uni
Heute habe ich unter anderem versucht die Displayabmessungen meines Motorola Milestone Handys per Software zu bestimmen. Eigentlich relativ simpel, man erzeugt ein neues DisplayMetrics-Objekt und befüllt diese mithilfe des Window Managers mit den nötigen Informationen:
DisplayMetrics metrics = new DisplayMetrics(); getWindowManager().getDefaultDisplay().getMetrics(metrics); float displayWidthInCm = metrics.metrics.widthPixels * 2.54f / metrics.xdpi; float displayHeightInCm = metrics.metrics.heightPixels * 2.54f / metrics.ydpi;
Allerdings scheint es auf dem Motorola Milestone einen Bug zu geben, der unter anderem auch in diesem Google Groups Beitrag beschrieben ist. Jedenfalls wird auf dem Milestone für die Felder “xdpi” und “ydpi” – eigentlich die Anzahl der Pixel per Inch in der jeweiligen Richtung – immer der Wert 96 zurückgegeben, was nicht der Realität entspricht. Als Workaround sehe ich bisher nur die Möglichkeit das Handy mittels der Build-Klasse zu identifizieren und dann eine manuell ausgemessene Variable zu verwenden:
if(Build.MODEL.equals("Milestone") || Build.MODEL.equals("Droid")) {
displayWidthInCm = 4.6f;
}
Bibsonomy
by k41 on Nov.13, 2010, under Allgemein, Uni
Bibsonomy ist ein Social-Bookmarking-System welches vom Fachgebiet Wissensverarbeitung der Universität Kassel entwickelt und betrieben wird. Es können sowohl Weblinks als auch wissenschaftliche Publikationen verwaltet werden, wobei letzteres die das Erstellen von wissenschaftlichen Texten dank des Bibtex-Exports (ein Format um Quellenangaben mit dem Textsatzsystem LaTex zu verwalten) deutlich erleichtert. Jedes Element ob Web-Link oder Publikation wird durch Tags charakterisiert und ist somit auffindbar.
Da ich häufig an verschiedenen Rechnern arbeite nutze ich es neben der Quellenverwaltung für meine Uni-Arbeiten auch sehr gerne um meine Web-Links zu verwalten. Mein Profil ist unter http://www.bibsonomy.org/user/kw zu finden. Und dank eines WordPress Plugins (hier zu finden) entwickelt von Christian Schenk ist es auch möglich Bibsonomy in diesen Blogeintrag zu verwenden:
Meine neusten Links:
[bibsonomy-posts end="5"]
Meine neusten Bibsonomy Publikationen:
[bibsonomy-posts resourceType="bibtex" end="4"]
Meine häufigsten Tags
[bibsonomy-tags minusercount="10"]
Hallo Welt!
by k41 on Nov.13, 2010, under Allgemein
Soo nachdem ich zur Einsicht gekommen bin, dass angesichts meiner vielen derzeitigen Aktivitäten einfach keine Zeit ist ein eigenes Blog zu programmieren hier dann doch eine schon fertig-verfügbare Lösung. Zumindest hoffe ich aber, dass ich Zeit finde ein wenig zu schreiben, aktuell gibt es einige spannende Themen wie z.B. meine Bachelor Arbeit, oder das Sony Ericsson Live View Mini Display für Android Handys, das Adventsturnier am 04.12 in Baunatal wo einige meiner Judokas teilnehmen oder die Technology meets Talent “Unkonferenz” der deutschen Telekom die ich am 06.12 besuchen werde.