Montag, 8. Juli 2013

Erste Woche in Mumbai

Die erste Woche in Mumbai ist nun vorüber. Zeit ein erstes Resümee zu ziehen:
Natürlich war Indien - trotz des sehr guten interkulturellen Training - zunächst einmal ein ziemlicher Kulturschock: Ein chaotischer Verkehr, bei denen Verkehrsampel nur Dekoration zu sein scheinen. Die Konfrontation mit sehr großer und sicherbarer Armut, während wir in Deutschland die vorhandene Armut sehr leicht vergessen können. Hier in Mumbai stehen beeindruckende und kostspielige Gebäude direkt neben heruntergekommenen Bretterbuden und arm und reich leben dicht gedrängt miteinander. Fazit ist definitiv, dass hier vieles anders ist, als ich es mir - auch aufgrund der vielen Reisewarnungen - vorgestellt habe.

Das wirklich faszinierende ist, dass das Leben in Mumbai trotz Armut und trotz aus europäischer Sicht sehr chaotischen Zuständen irgendwie gut zu funktionieren scheint. Wir hatten nicht das Gefühl an jeder zweiten Straßenecke überfallen werden zu können - auch wenn die Verkäufer, bettelnden Kinder und unglaublich junge Mütter mit ihren Babys auf dem Arm erschreckend und anstregend zugleich sein können. Besonders an Touristenplätzen wie dem Gate of Mumbai setzen viele darauf die westlichen Touristen sehr intensiv zu bearbeiten, um Geld zu bekommen. Es ist mir wirklich schwer gefallen hier kein Geld raus zu geben, man fühlt sich schlecht bei dieser Konfrontation den Kopf schütteln zu müssen.

Abgesehen von dieser zeitweisen Aufdringlichkeit sind die Menschen hier sehr freundlich, hilfsbereit und viele von ihnen mit ihrem Leben auch sehr zufrieden. Wir wurden oft an der Straße angesprochen und hatten nette Gespräche und es ist kein Problem jemanden zu finden, der einen den Weg erklärt wenn man sich in dieser riesigen ungewohnten Stadt mal wieder verlaufen hat oder der Rikschafahrer mal wieder auf halben Weg nicht weiter weiß.

Faszinierend ist gerade bei Mumbai auch der westliche Lebensstil der sich weit verbreitet hat. Riesige Einkaufstempel mit bekannten Marken wie McDonals, KFC, Levis oder auch bei uns alltägliche Marken wie Bose und Sony laden diejenigen, die es sich leisten können dazu ein die neuste Playstation  zuzulegen oder westliches Essen zu verzehren. Allerdings muss man sich trotzdem bewusst sein, dass es manchmal bei Europäern auch dort zu Magenunverträglichkeiten kommen kann.

Alles in allem gab es in dieser Woche viel zu entdecken und zu bestaunen, viel zu sehen, welches einem zum Nachdenken darüber, wie gut es ins in Deutschland generell und mir ins besonderen dank meiner Eltern doch geht bringt, und viele interessante und freundliche Menschen denen ich bisher begegnen durfte.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Browser Shortcuts via Javascript abfangen

Zu einer Webapplikation gehören meiner Meinung auch Shortcuts, wie man es z.B. von Microsoft Word gewöhnt ist mit STRG+N ein neues Dokument erstellen zu können.
Allerdings ist die Kombination schon vom Webbrowser für ein neues Fenster belegt, wo man doch meistens eh Tabs verwendet. 
Mit jQuery ist das Ganze dann simpel zu ändern:

$(window).keydown(function(event) {
        if(event.ctrlKey && event.keyCode == 78) {
            console.log('STRG+N abgefangen');
            event.preventDefault();
        }

});

Quelle:
http://stackoverflow.com/questions/7295508/javascript-capture-browser-shortcuts-ctrlt-n-w

DIV Elemente nebeneinander mit Float:left und das zerschossene Webseitenlayout

Wieder ein interessantes Verhalten bei der Interpretation von HTML durch Webbrowser.
DIV Elemente werden per se als sog. Block-Elemente behandelt, was bedeutet, dass auf ein DIV Element - es sei denn es ist absolut positioniert - ein Zeilenumbruch folgt. Nun möchte ich aber mehrer DIV Elemente nebeneinander anzeigen. Mit der CSS Eigenschaft "float" und dem Parameter "left" funktioniert das auch soweit, dass Elemente - sofern der Platz ausreicht - nebeneinander angereiht werden.

Allerdings führt dies dazu, dass das übergeordnete Element, welches das Layout meiner Webseite beeinhaltet unerwarteterweise nicht mitwächst. Im Endeffekt ragen die nun nebeneinander positionierten DIV Elemente nun über das Layout hinaus und das ganze sieht eher bescheiden aus.

Des Rätsels Lösung findet sich dann in folgendem
Foren Post von Webdeveloper.org aus dem Jahr 2005


overflow: hidden; /* for standards compliant browsers */
width: 100%; /* for IE */
"Overflow:hidden" ist eigentlich dazu gedacht, dafür zu sorgen, dass Inhalte, welche über die vorgegebene Größe eines DIV-Elements hinausgehen nicht - wie wie standardmäßig definiert - herausragen sondern, abgeschnitten werden.
Wie auch immer es sorgt auch dafür, dass das übergeordnete Element nun trotz "float:left" korrent mitwächst und damit ragen meine DIV-Elemente nun nicht mehr über das Seitenlayout hinaus.